Nach
wie vor ist es für junge Menschen spannend und erlebnisreich, in
einer kleinen Pfadfindergruppe die Welt zu erkunden.
Im
Idealfall werden sie dabei vier Jahre geleitet von einem erfahrenen
Jugendlichen, der ungefähr vier Jahre älter ist als die Gruppenmitglieder.
Jugend führt Jugend - Damals wie heute ein harter Brocken für
einen 16-jährigen, der sich auf Fahrt und in den wöchentlichen
Gruppenstunden nun auch noch einer zunehmenden Konsumhaltung in
Verbindung mit sozialer Verhaltensauffälligkeit gegenüber
sieht.
Verbände
und Parteien beklagen zudem die stetige Auflösung von Strukturen.
Die nachwachsende Generation wendet sich ab von blutleeren
Prozessen, von end- und ergebnislosen Sabbelrunden. Die Bremer
Pfadfinderschaft (BrePs) versucht darauf in ihrer Konzeption eine
Antwort zu formulieren, die einen starken Bewegungsspielraum für
die aktiven Gruppen ermöglicht und darüber hinaus doch ein 'Wir-Gefühl' organisiert.
Stillstand
ist der Tod - Jede Generation hat daher das Recht und die Pflicht,
die vorhandenen Strukturen auf Tauglichkeit zu überprüfen.
Das
sture Festhalten an Ritualen und Traditionen, das ständige Schielen
nach staatlichen Fördermitteln birgt ein hohes Risiko an
Vergänglichkeit. Es bleibt fraglich, ob die Muster der vergangenen
100 Jahre für die nächsten 100 Jahre ausreichen werden, um der
weltweiten Pfadfinderbewegung einen weiteren Aufschwung zu
ermöglichen. Verdient hätte sie es.
Nach
Erich Kästner heißt es: 'Es gibt nichts Gutes, außer man tut
es!'
Daher
eine Frage zum Schluß:
...
dieses Jahr
schon was vor ???